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Ist es schon zu spät für “Frohes Neues Jahr”?

Da hab ich mir ja ganz schon Zeit gelassen, seit meinem letzten Beitrag.

Ist es zu spät am 24 Januar 2016 noch Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr zu wünschen??

Da bei uns draußen noch haufenweise Schnee rumliegt und auch alle Nachbarn ihre Weihnachtsdekoration noch nicht abgemacht haben, würde ich mal sagen: „Nein!“.

In diesem Sinne hofffe ich, dass alle wunderbare Feiertage hatten und ordentlich ins neue Jahr gerutscht sind 😀

Bei uns verliefen die Feiertage sehr schön.

Wir haben meine Eltern in Deutschland besucht und uns knapp 2 Wochen verwöhnen lassen (plus 2 Kilo, muss ich noch mehr sagen 😉 ? )

Schuld daran waren auch die Unmengen an Lebkuchen. Diese hier waren für den letzten Schultag. Falls ihr es nicht erkennt, das sind, Nähmaschine, Schere und Fadenspule 🙂

Ehrlich gesagt hätte ich die Zeit auch für’s Lernen nutzen sollen, da es Anfang Januar auch schon wieder mit den Prüfungen weiter ging… ja, ich versteh das auch nicht so ganz, aber Tatsache ist, dass wir letzten Freitag den letzten Tag des ersten Halbjahres hatten. Das bedeutet, dass ein Viertel der Ausbildung schon rum ist. Unfassbar!!

Was sonst noch geschah

Wie ihr vielleicht noch wisst, durfte ich vor den Ferien zu einer Probewoche ins Modehaus Luan by Lucia.

Eins vorweg, sie war nicht einfach! Ich habe in einem meiner ersten Beiträge doch darüber berichtet, wie schnell so eine Indrustrienähmaschine ist… nun, die Nähmaschinen an die ich mich während der Praktikumswoche setzten durfte, war nicht von diesem Stern…. geradeaus nähen, praktisch unmöglich. Nachdem ich dann auch über zwei Tage hinweg gerade aus nähen sollte, und der Frustpegel immer höher ging, habe ich eine neue Aufgabe erhalten…. Kreise nähen…. Ja klar, ich hab dann einfach mal mein Pokerface aufgesetzt und bin innerlich verzweifelt.

Aber nur rumjammern gehört nicht zu mir, statt dessen ging es dann in den Lösungsmodus. Der sah dann so aus, dass ich beschlossen habe, dass ich mit anderen Schuhen bestimmt viel besser nähen kann. Mit so schweren Winterstiefeln ist das einfach nix und zuhause nähe ich ja am liebsten auch in Socken.

Also nix wie in den nächsten Schuhladen und Ausschau halten nach einem paar Hausballerinas. Das einzige Paar war jetzt modisch nicht soooo der Knaller, aber immerhin meiner Grösse und wenn es mir endlich helfen würde 1m gerade Naht in weniger als einer Stunde zu nähen, war mir alles recht. Ja… ihr habt richtig gelesen. Ich habe teilweise für 1m fast eine Stunde gebraucht. Das sah dann so aus. Nähen, fluchen, nähen, trennen, nähen, trennen, fluchen, nähen, trennen,…..Es war echt zum heulen, ständig rannte mir die Maschine davon, nachdem ich praktisch minutenlang so langsam und gefühlvoll wie möglich versucht hab das Pedal zu drücken.

Meine wunderschönen Rosa Puschelschluppen hatten dann leider auch nicht den Mega gewünschten Effekt, aber an meinem letzten Tag war meine Maschine besetzt, so dass ich mich an eine andere setzen sollte. Von der hatte mir aber vorher jeder abgeraten, weil die noch viiiiiel schneller sei als die erste.

Nun, wie viel schlimmer konnte es noch werden? Eigentlich gar nicht mehr.  Daher hab ich mich wieder an die Arbeit gemacht und siehe da,…. ich konnte wieder nähen!! Endlich verschwand dieses Gefühl der Machtlosigkeit!!

Die Woche war geschafft

Was ich aus der Woche gelernt habe lässt sich eigentlich ganz kurz zusammenfassen: Ich möchte Nähen lernen wie ein Profi!! Und daran ändert auch keine mies gelaunte Nähmaschine nix.

Um so mehr freute es mich natürlich, dass ich dann Anfang Januar nochmal zum Feedback-Gespräch eingeladen wurde. Das fiel dann auch positiv aus und ich darf mich nun zu den Zöglingen des Modehauses Luan By Lucia nennen 😀

Ich darf nämlich nicht nur mein Sommerpraktikum dort verbringen, sondern werde schon vorher darauf vorbereitet. Sprich ich habe einen wöchtentlichen Praktikumsplatz. Hammer, oder? 😀

Einen Haken gibt es aber natürlich. Ich kann leider nicht so viel Zeit dort verbringen, wie das Modehaus und ich das gerne hätten.

Schließlich gehöre ich seit dem 2. Januar wieder zur arbeitenden Bevölkerung, wenn auch nur 30 Stunden. Dazu kommen noch die  16 Stunden Schule pro Woche, sowie die Zeit für’s Lernen. Außerdem habe ich ja noch meine kleine PropsBox. Nebenbei möchte ich natürlich auch der Familie gerecht werden, so dass im Endeffekt statt einem Tag pro Woche, ich nur noch 4 Stunden pro Woche für’s Praktikum übrig habe. Das heißt für mich aber nur, dass ich mich einfach doppelt so sehr reinhängen muss.

Am Donnerstag geht es dann auch los. Ich bin schon sehr gespannt, wie das Mentoringprogramm, in das ich aufgenommen wurde aussehen wird, und was ich alles lernen werde.

Außerdem weiß ich jetzt schon, von welcher Nähmaschine ich mich fern halten werde 😉

Auch die Schule hat wieder angefangen

Und das Halbjahr beginnen wir mir….Trommelwirbel….. HOSEN!!

Genau, letzte Woche haben wir angefangen mit dem Hosen Grundschnitt. Phuuu, also da musste ich echt aufpassen, dass ich nicht den Anschluss verlor. Für Hosen hab ich auch die entsprechenden Craftsy Kurs ( ich liebe sie einfach). Zum einen den Hosen Sloper, Drafting Pants  und Pant Construction Techniques: In the Details. Natürlich werde ich auch wieder austesten, welcher Schnitt mir da besser gefällt. Im praktischen Teil, haben wir schon mal eine Kinderhose mit zig Taschen genäht. Knöpfe und Knopflöcher kommen noch. Und das Beste daran ist, dass sie meinem kleinen Mann passt. Noch. Gut, bis zum Sommer hat er sie eh ausgewachsen, aber bis dahin lerne ich noch viel mehr und dann geht sie los, die Hosen-Produktion 🙂

      

Natürlich hatten wir aber noch ein paar Abschlussarbeiten zum Thema Rock. Das ist meine Prüfungsarbeit zum Rock mit verdecktem Reißverschluss 🙂    

 

Außerdem gibt es noch eine Wettbewerbsausschreibung in der Schule, bei der jeder ein selbst gefertigtes Kleidungsstück einreichen kann. Für den Wettbewerb, habe ich mir einen Kellerfaltenrock überlegt, so wie diesen.

Würde euch so ein Kellerfaltenrock gefallen? Schreibt mir in die Kommentare, ob euch die Entstehung so eines Rockes interessieren würde 🙂

Liebe Grüsse

Éva

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